Welche Metalle können eine Rolle spielen?
Schwermetalle und andere Metalle können über unterschiedliche Wege in unseren Körper gelangen. Im Rahmen der Diagnostik betrachten wir unter anderem:
Quecksilber, Blei, Cadmium, Arsen und Aluminium sowie – je nach Exposition – weitere relevante Metalle.
Mögliche Quellen finden sich in vielen Bereichen unseres Alltags: beispielsweise in Feinstaub und Umweltbelastungen, bestimmten Lebensmitteln, Amalgamfüllungen, Tätowierfarben, beruflichen Belastungen oder belasteten Materialien und Produkten.
Welche Belastungsquellen in Deinem Fall eine Rolle spielen könnten, schauen wir uns bereits in der Anamnese genauer an.
Diagnostik als Grundlage der Ausleitung
Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese. Wir betrachten Deine persönliche Vorgeschichte, mögliche Expositionsquellen, Beschwerden, Vorerkrankungen und bereits vorhandene Befunde.
Anschließend erfolgt eine gezielte Labordiagnostik. Je nach Metall und Fragestellung können dafür Blut- und/oder Urinuntersuchungen eingesetzt werden.
So erhalten wir eine Grundlage, um die weitere Vorgehensweise und eine mögliche Ausleitung individuell und gezielt zu planen.
Schwermetallausleitung mit Chelatbildnern
Chelatbildner besitzen die Fähigkeit, bestimmte Metallionen zu binden. Die entstandenen Komplexe können anschließend über den Körper ausgeschieden werden.
Welcher Chelatbildner eingesetzt wird, richtet sich unter anderem nach den nachgewiesenen Metallen, den Laborbefunden und Deinen individuellen Voraussetzungen.
Damit ist die Chelattherapie keine allgemeine „Detox-Kur“, sondern eine gezielte therapeutische Maßnahme zur Ausleitung bestimmter Metalle.
EDTA-Infusionen
Ein in meiner Praxis eingesetzter Chelatbildner ist EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure). EDTA kann bestimmte Metallionen binden und wird zu diesem Zweck als Chelatbildner eingesetzt.
Vor Beginn der Infusionstherapie kontrollieren wir die dafür relevanten Voraussetzungen und Laborparameter. Dazu gehört insbesondere die Nierenfunktion, da die gebundenen Komplexe ausgeschieden werden müssen.
Anschließend wird die Therapie individuell geplant. Dosierung, Infusionsabstände und Anzahl der Anwendungen richten sich nach der Ausgangssituation und dem Verlauf.
Mehr als nur die Infusion
Eine gute Schwermetallausleitung endet für mich nicht beim Chelatbildner.
Während der Therapie berücksichtige ich unter anderem Nierenfunktion, Flüssigkeitshaushalt, Mineralstoff- und Mikronährstoffversorgung sowie die Darmfunktion. Gleichzeitig schauen wir, wo sich vermeidbare Belastungsquellen im Alltag reduzieren lassen.
So entsteht aus einzelnen Infusionen ein strukturiertes Therapiekonzept mit Diagnostik, Ausleitung und begleitender Unterstützung.
So läuft die Chelattherapie in meiner Praxis ab
Zu Beginn findet eine Erstanamnese statt. Wir besprechen Deine Vorgeschichte, mögliche Belastungsquellen, Beschwerden und vorhandene Befunde.
Darauf aufbauend planen wir die notwendige Labordiagnostik. Nach Auswertung der Ergebnisse legen wir gemeinsam das weitere Vorgehen fest und erstellen, wenn eine Chelattherapie angezeigt ist, einen individuell abgestimmten Behandlungsplan.
Die Therapie wird anschließend kontrolliert begleitet und entsprechend dem Verlauf angepasst.
Du möchtest Deine Schwermetallbelastung abklären lassen?
Buche dafür eine Erstanamnese kompakt in meiner Praxis. Wir schauen uns Deine individuelle Situation an, planen die passende Diagnostik und besprechen anschließend die nächsten Schritte.